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Seppi auf dem Gornergrat vor dem MatterhornSeppi auf dem Gornergrat vor dem Matterhorn

Herzlich Willkommen!

Liebe Besucher                                        
Darf ich mich vorstellen. Mein Name ist                                                                             

   Josef Ritler

Ich war 40 Jahre lang als Journalist, Reporter und Pressefotograf für die grösste Schweizer Tageszeitung "Blick" tätig. Ab Herbst 2003 arbeitete ich gelegentlich für den Regionalfernsehsender TeleTell, der den Betrieb am 1. Februar 2010 einstellte und durch den neuen TV-Sender Tele1 ersetzt wurde.


Da ich nicht gerne selber über mich schreibe, lasse ich andere zu Worte kommen.
Und das waren nicht wenige. Falls es sie interessiert, empfehle ich ihnen die nachfolgenden Publikationen: 
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Seppi, der rasende Reporter. Er reitet von früh bis spät..
(Illustration: Urs Maltry)Seppi, der rasende Reporter. Er reitet von früh bis spät.. (Illustration: Urs Maltry)

....er betet mit den Bauern.
(Illustration: Urs Maltry)....er betet mit den Bauern. (Illustration: Urs Maltry)

Hände hoch!
(Illustration: Urs Maltry)Hände hoch! (Illustration: Urs Maltry)

Dutzis mit Polizisten
(Illustration: Urs Maltry)Dutzis mit Polizisten (Illustration: Urs Maltry)

60. GEBURTSTAG 

Kari Lüönd zum 60. Geburtstag von Sepp Ritler 1999 


Erl-Ritler

Wer reitet so rastlos von früh bis spät
von Dagmersellen bis Andermatt,
vom Entlebuch bis zum Hohen Etzel
an jeden Bergsturz und jedes Gemetzel?

Kein Mörder im Süden oder im Norden
kann heutztage noch ungestört morden.
Es gilt auch die Regel von unseren Vätern:
Kein Attentäter kann attentätern…

…kein Gauner kann gaunern, kein Räuber kann rauben.
Es ist die Wahrheit, Ihr müsst es mir glauben:
Ob Feuersbrunst, Einbruch, ob Schlägerei
In Sursee, in Sarnen – Blick ist dabei!

Wer pflegt rings ums Rütli den Boulevard?
Wer war schon lange vor Bobo ein Star?
Wer hat ferner (es war in schwächeren Stunden)
Sepp Trütsch und Monika Kälin erfunden?

Wer hat kalten Herzens und ungerührt
vor Jahren sogar den Wey-Frosch entführt?

Wer kann, wenn es sein muss, auf allen Vieren
zugleich autofahren und telefonieren?
Und gehen zu Tale die grossen Lawinen:
Wer sitzt bei den Bauern und betet mit ihnen?

*

Er reitet und reitet, wie wir erfahren
schon seit fünfunddreissig geschlagenen Jahren.
Er sah infolge des Zeitgeistes Wehen
Die Chefredaktoren kommen und gehen.

Ob Luchsinger, Übersax oder Speich,
Wigdorovits, Lehmann – das ist ihm doch gleich.
Es lässt ihn vollkommen unberührt,
wer unter ihm gerade die Blick-Zeitung führt…

Es telegrafiert selbst der Frank A. Meyer 
-von sich selber egriffen – zur heutigen Feier:
„Hab Dank“ steht in seiner Botschaft zu lesen,
„So wie Du wär’ ich selber am liebsten gewesen…“


 


Wir folgen weiter der blutigen Spur
und fragen die Umwelt: Wer ist es denn nur,
der es versteht, unter freundlichem Lachen
mit sämtlichen Schmierläppen Duzis zu machen?

Wer ist es bloss, der von früh bis spät
in der Innerschweiz alle Menschen versteht
als Freund in der Not, als Chronist jeder Lage
zur finsteren Nacht und am helllichten Tage…?

*

Er ist seinerzeit wie viele der frommen
Jungmänner aus dem Wallis gekommen.
Wo heute die Pleitegeier kreisen,
entschied er sich rechtzeitig für das Verreisen

und zog kurz entschlossen in Richtung Norden.
Jedoch: Er ist kein „Grüezi“ geworden,
und tönt es einmal wie ein Kehlkopf-Gebrechen,
dann übt er sich wieder – im „Gommer-Tytsch“-Sprechen.

Ihr jungen Leute und ältere Knochen
habt inzwischen längst den Braten gerochen.
Der Mann, den wir heute loben und preisen
und dem wir die höchste Ehre erweisen,
das kann – das wissen nun Gross und Klein –
allein der SEPP RITLER aus Ebikon sein

Er hat – was ihn wertvoll und liebenswert macht –
ein journalistisches Kunststück vollbracht:
Er ist ein erfolgreicher Story-Jäger
Und gleichzeitig ungebeugt und integer.

Wobei dieses Fest – man sieht es ja gut –
Auf einem riesigen Irrtum beruht,
indem der Sepp, wie ihr alle wisst,
nicht sechszig – bloss zweimal dreissig ist.

Wir wollen mit Freude die Gläser erheben.
„Blick“-Seppi Ritler, hoch sollst Du leben!

7. August 1999

Mit den herzlichsten Wünschen

Irene und Kari Lüönd